19.08.2017
 
Wer wird unser NEUER Bürgermeister?
- Plakate zeigen uns: Der Wahlkampf hat begonnen -
 

 
www.alexander-waschetzko.de

 
www.mike-fetzer.de
Bereits am 14.02.2017 hatten wir über Alternativen für die Funktion des Bürgermeisters der nächsten 8 Jahre berichtet. Unter den beiden o.a. Internetadressen können Sie sich nun in aller Ruhe mit diesen Bürgermeisterkandidaten, deren Lebenslauf und den Vorstellungen zu notwendigen Veränderungen bzw. Verbesserungen in den nächsten Jahren im Leben der Bürger dieser Stadt, vertraut machen.
 
Zudem führten und führen beide Kandidaten zu den verschiedensten Themen Gespräche mit interessierten Bürgern, also, sofern Sie es wünschen, auch mit Ihnen. Auf einer von uns für Sie eingerichteten Terminseite finden Sie Einladungen zu den vorgesehenen, nächsten, größeren Gesprächsrunden.
 
Und natürlich berichten wir regelmäßig im Nachgang zu diesen Terminen für alle die Bürger, welche an diesen Veranstaltungen nicht teilnehmen konnten. So haben Sie alle Möglichkeiten, sich eine fundierte Meinung darüber zu bilden, wem Sie am 24. September Ihre Stimme für das Amt des Bürgermeisters von Treuenbrietzen in den kommenden 8 Jahren geben.
 
Entscheiden müssen Sie allerdings selbst!!!
 
Sicherlich ist Ihnen aufgefallen, dass ein Kandidat hier, auf dieser Seite, noch nicht erwähnt wurde:
 

Wahlplakat des gegenwärtigen Bürgermeisters
 
Es ist der gegenwärtige Amtsinhaber - womit wir allerdings bei einem Problem sind:
 
Nicht wenige Mitglieder unserer Bürgerinitiative haben zu ihm eine zunehmend kritische Meinung. Das resultiert nicht allein aus den Auseinandersetzungen um jenen - inzwischen per Bürgerentscheid aufgehobenen - Beschluss vom 14.12.2015, sondern auch aus der u.E. ungenügenden Unterstützung bei der Realisierung der Forderungen aus dem Bürgerentscheid gegenüber dem Landesbetrieb Straßenwesen (LS). So hatte der Bürgermeister, wie im Wochenspiegel vom 6. April 2016 auf Seite 3 nachlesbar, vor dem Bürgerentscheid noch erklärt, vom LS die Zusage für den Fortbestand der Bedarfsampel an der B2 im Bereich von Kindergarten, Schule und Seniorenheim erhalten zu haben. Nun soll diese Ampel an dieser, für Kinder, Schüler und Senioren, sicherheitskritischen Stelle einem Zebrastreifen weichen. Von einem Protest des Bürgermeisters gegenüber dem LS, mit Bezug auf die vormalige Zusage, ist nichts bekannt.
 
Um es klar zu sagen:
Mit den eindeutig formulierten Forderungen der Bürger im Bürgerentscheid hatte der Bürgermeister einen Auftrag zum Handeln erhalten, welcher - nach unserer Auffassung - aktive persönliche Bemühungen auch zu den Teilen des Bürgerentscheids erfordert hätte, die in den Verantwortungsbereich des LS fallen (z.B. Erhalt von Bedarfsampel und Radweg).
 
Dieses Engagement des Bürgermeisters für die Bürger haben wir vermisst.
 
Die kritische Meinung nicht weniger Mitglieder der Bürgerinitiative resultiert aber auch aus Vorgängen, welche unter der Leitung dieses Bürgermeisters abliefen und pikante Fragen aufwerfen:
  • Nach unseren Informationen ist (etwa zu der Zeit, da ein enger Freund des gegenwärtigen Bürgermeisters als Geschäftsführer Insolvenz anmelden musste und dadurch arbeitslos wurde) in der Stadtverwaltung eine Teilzeitstelle zu einer gut bezahlten Vollzeitstelle ausgebaut und anschließend diesem Freund übertragen worden.
     
  • Gegenüber der Presse (siehe MAZ vom 06.07.2015) darauf angesprochen, erklärte der Bürgermeister damals u.a., dass diese Stelle öffentlich ausgeschrieben worden sei.
     
    Bei unseren intensiven Nachforschungen im Amtsblatt der Stadt fanden wir im fraglichen Zeitraum zwar mehrere Ausschreibungen zu offenen Stellen der Stadtverwaltung, die gesuchte Stelle aber fanden wir leider NICHT. Sie soll wohl auf der Homepage der Stadt veröffentlicht worden sein und wir fragen uns, warum gerade diese Stelle NICHT im Amtsblatt? Das Amtsblatt wird grundsätzlich allen Haushalten der Stadt zugestellt, aber bei weitem nicht alle Haushalte verfügen über einen Internetanschluss.
  •  
  • Auch im Zusammenhang mit anderen, hier nachfolgend dargestellten Situationen waren wir "sehr überrascht" und können nur spekulieren, weshalb der Bürgermeister auf eine, eigentlich erwartbare, angemessene Reaktion verzichtet und sich dadurch in eine sicher nicht angenehme Lage gebracht hat:
     
    1. Jener, nun bei der Stadt Treuenbrietzen fest angestellte Freund des Bürgermeisters fühlte sich wohl sehr sicher, wie eine schier unglaubliche Begebenheit quasi aktenkundig belegt.
      Nur wenige Wochen nach seiner Anstellung im Rathaus zeigte dieser neue, (und wie sich noch zeigt, sportliche) Rathausmitarbeiter seinen (rentennahen!) Nachbarn mal wieder bei der Polizei an - diesmal aber wegen einer tätlichen Auseinandersetzung, welche ihm nach unseren Recherchen eine ärztlich bescheinigte Arbeitsunfähigkeit von schrittweise insgesamt 3 1/2 Wochen "bescherte“.
      Soweit, so gut,         aber:
      Just in diesem Zeitraum fand der jährlich stattfindende „Berlin-Marathon“ statt . Da der betreffende Stadtangestellte schon lange dafür angemeldet war, sollte ihn ( jetzt wird es richtig pikant… ) auch diese Krankschreibung nicht daran hindern, für den Sabinchenverein Treuenbrietzen e.V., bei diesem sportlichen Großereignis anzutreten.
      Der Vorsitzender dieses Vereins ist übrigens sein Dienstherr persönlich, der (dazu bisher schweigende!) Bürgermeister .
       
      Es wäre für die Glaubwürdigkeit, auch des Bürgermeisters, hilfreich gewesen, der erstaunten Öffentlichkeit in einer zulässigen, aber auch verständlichen Form, zu erklären, was das für eine Krankheit gewesen sein soll, die
      • man sich als sportlicher Mann (Marathonläufer!) bei einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem weit weniger sportlichen (Fast-)Rentner zuzieht.
      • verhindert, dass man eine überwiegende Bürotätigkeit über 3 1/2 Wochen lang nicht ausüben kann.
      • sowohl die Teilnahme als auch die körperlich anstrengende Vorbereitung auf einen Marathonlauf aber zulässt.
      Mal ganz abgesehen von den arbeitsrechtlichen Aspekten.
       
    2. Es blieb allerdings nicht beim Vorgang "arbeitsunfähiger Marathonläufer". Etwa 1 Monat später versuchte eine für Finanzen zuständige Rathausmitarbeiterin, die durch jene Arbeitsunfähigkeit von 3 1/2 Wochen entstandenen Kosten von jenem Nachbarn als Schadensersatz zu fordern. Durch die Argumente des gegnerischen Rechtsanwaltes und dessen schriftlich geäußertem Verdacht, dass jener leitende Mitarbeiter tatsächlich gar nicht arbeitsunfähig gewesen sei, in Erklärungsnot gebracht, verzichtete sie auf ihre Schadensersatzforderung und erstattete letztlich aus Steuermitteln alle verursachten Anwaltskosten der gegnerischen Partei.
      Dazu ist noch zu bemerken, dass die von der Stadtverwaltung ausgestellte Schadensersatzforderung (Lohnfortzahlung) den Charakter einer privatrechtlichen Forderung hatte und ohne rechtliche Grundlage ausgestellt wurde. Schließlich war (und ist!) der Prozess ja noch nicht abgeschlossen und die Schuldfrage somit noch ungeklärt.
      Spätestens hier hätte ein ordnungsgemäß arbeitender Bürgermeister ein Machtwort sprechen und der Sache auf den Grund gehen müssen. Was, so fragt man sich irritiert, hat ihn daran gehindert?
       
    3. Irritierend ist auch die Reaktion des Bürgermeisters auf eine Dienstaufsichtsbeschwerde, mit welcher er u.a. dazu aufgefordert wurde, als Disziplinarvorgesetzter seines engen Freundes, diesen zu einer öffentlichen Entschuldigung für eine zuvor begangene, nachweisbare öffentliche Verunglimpfung von Bürgern dieser Stadt zu veranlassen.
       
      Auf seinem Wahlplakat stellt er sich selbst als Person
       
      "... mit viel Sachverstand und noch mehr Erfahrung"
       
      dar. Da ist es wenig glaubhaft, dass er die, quasi auf der Hand liegende, einfache und schnelle Möglichkeit zur Lösung des Problems (durch eine öffentliche Entschuldigung seines Freundes) nicht sieht. Es muss also etwas anderes sein, was ihn derart massiv daran hindert, souverän, ordnungsgemäß und im Sinne der Bürger zu handeln. Man kann nur spekulieren.
      Indem der Bürgermeister diese Angelegenheit zwar formal als nicht richtig bezeichnete, eine, dem Sachverhalt angemessene Reaktion aber vermissen ließ und sich dazu auch dann noch auf frei erfundene Schutzbehauptungen seines Freundes stützte, nachdem er
      • per Einspruch auf den unwahren Charakter seiner Entscheidungsgrundlage hingewiesen wurde.
      • in der Stadtverordnetenversammlung vom 17.07.2017 von Betroffenen bestätigt bekam, dass seine Entscheidung auf einer Lüge basierte.
      hat er seinen Freund, aus unserer Sicht, in seinem Tun quasi bestärkt.  

Man kann nur hoffen, das die hier dargestellten Gründe einer kritischen Einstellung zu diesem Bürgermeister NICHT die sprichwörtliche Spitze eines Eisberges widerspiegeln!
 
Jetzt ist es an uns Bürgern, daraus die richtigen Lehren und Konsequenzen zu ziehen.
 
Und genau dazu bietet sich bei der im September anstehenden Bürgermeisterwahl eine treffliche Gelegenheit.
 
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