21.07.2017
 
Bürgermeister hält in der Stadtverordnetenversammlung
an unwahren Schutzbehauptungen fest

 
Neben den, auf Baumaßnahmen orientierten Problemstellungen, gab es in der Stadtverordnetenversammlung vom 17.07.2017 noch ein völlig anderes Thema, welchem kein eigener Tagesordnungspunkt zugeordnet war und welches der Bürgermeister als Disziplinarvorgesetzter schon lange hätte aus der Welt schaffen können.
 
Erst dadurch, dass der Bürgermeister in dieser Angelegenheit so reagiert hat, wie er reagiert hat, war es dieses Thema Wert, in einer SVV angesprochen zu werden.
 
Ein Bürger dieser Stadt, der als Gast an dieser Versammlung teilnahm, nutzte die Möglichkeit, den Bürgermeister direkt zu fragen, was dieser als Disziplinarvorgesetzter zu tun gedenkt, um jene öffentliche Beleidigung der Bürger von Treuenbrietzen, insbesondere der Mitglieder der Bürgerinitiative
(   nicht   nur   ihrer   beiden   Vertrauensfrauen !!!   ),
durch einen seiner Mitarbeiter endlich und angemessen - also mindestens durch eine ebenso öffentliche Entschuldigung - aus der Welt zu schaffen.
 
Innerhalb dieser Fragestellung wurde der Bürgermeister zudem damit konfrontiert, dass er, mittels einer Dienstaufsichtsbeschwerde zum Handeln aufgefordert, eine Entscheidung zugunsten seines Mitarbeiters auf der Grundlage frei erfundener, unwahrer Schutzbehauptungen getroffen habe, welche ihm - wie er schriftlich erklärte - von dessen Rechtsanwalt übergeben worden seien. So hatte jener behauptet, sich bei den beiden Vertrauensfrauen der Bürgerinitiative bereits entschuldigt zu haben. Unabhängig davon, dass nicht nur die beiden Vertrauensfrauen, sondern alle Mitglieder der BI beleidigt wurden, war diese behauptete Entschuldigung frei erfunden.
 
Es ist für uns, denen bekannt ist, dass ein enger Kontakt zwischen der Familie des Bürgermeisters und der Familie jenes Mitarbeiters besteht (z.B. gemeinsames Grillen im Garten dieses Mitarbeiters, gemeinsame Urlaubsreise) nur schwer nachvollziehbar, dass dem Bürgermeister der tatsächliche Sachverhalt (z.B. KEINE Entschuldigung) nicht bekannt gewesen sein soll, als er diese frei erfundenen Schutzbehauptungen seiner Entscheidung zugrunde legte. Auch, als er in einem Widerspruch zu seiner Entscheidung explizit auf diese unwahren Schutzbehauptungen aufmerksam gemacht wurde, blieb er bei seiner Entscheidung und stellte einfach den Wahrheitsgehalt dieses Widerspruches in Frage. Dass es dafür schriftliche Belege gibt, hat er hierbei völlig ignoriert.
 
Der Versammlungsleiter,dessen tolerante Arbeitsweise an diesem Tag ausdrücklich allgemeine Anerkennung erfuhr, bat daraufhin die beiden anwesenden Vertrauensfrauen der Bürgerinitiative zu erklären, ob sich jener Mitarbeiter - so, wie es dem Versammlungsleiter mitgeteilt worden war - für sein Verunglimpfungen bereits telefonisch und schriftlich entschuldigt habe.
 
Bereits die Fragestellung, aber insbesondere die dazu erfolgte klare Antwort "NEIN", hätte den Bürgermeister zwingend dazu veranlassen müssen, seine dienstrechtlichen Maßnahmen mindestens zu überprüfen und danach ggf. zu korrigieren.
 
Aber Fehlanzeige; trotz dieses Nachweises ist der Bürgermeister in seiner Antwort auch hier, in der Stadtverordnetenversammlung, bei seiner umstrittenen Entscheidung zugunsten seines engen Freundes 1) geblieben und hat diese noch bekräftigt. Die Bürger dürfen deshalb auch weiterhin auf eine angemessene, öffentliche Entschuldigung durch diesen Mitarbeiter warten. Es wäre zu prüfen, ob hier ein Interessenkonflikt den Bürgermeister an einer sachlichen Entscheidung hindert.
 
Allerdings, liegt es in der Natur des Menschen, dass er sich mit einer Sache insbesondere dann ganz besonders beschäftigt, wenn sie ihn in positiver oder negativer Weise berührt. Und wir machen da keine Ausnahme.
 
Das Ergebnis ...
 
Urteilen Sie selbst!!!
 
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