05.07.2017
Berlin und Brandenburg
 
- Zug um Zug besser verbunden -
 

Titelseite der Studie zur SPNV-Entwicklungsstrategie
(Download mit Mausklick -> 6,5 MB)
 
Für den Abend des 04.07.2017 hatten der Bürgermeisterkandidat Alexander Waschetzko und die CDU-Fraktion der Treuenbrietzener SVV zu einer Informationsveranstaltung über die
 
"Entwicklungsstrategie für den Schienenpersonennahverkehr in Berlin und Brandenburg (SPNV)"
 
eingeladen.
 

Letzte Vorbereitungen für den Vortrag
 
Als Referent und Diskussionspartner konnte Rainer Genilke, Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Sprecher der CDU-Fraktion für Infrastruktur- und Verkehrspolitik im Brandenburger Landtag sowie Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg, gewonnen werden.
 

Die Gastgeberin begrüßt die Anwesenden und stellt ihnen den Referenten vor
 
"Der ländliche Raum in Brandenburg bedarf einer besseren und damit schnelleren, häufigeren und direkteren Anbindung an den Großraum Berlin. Einerseits ist dies notwendig, um attraktiv zu sein für Pendler und ihre Familien, die in Berlin arbeiten und in Brandenburg wohnen.Andererseits ist eine bessere Schienenverbindung ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität Brandenburgs als Arbeitsplatz für berufstätige Berliner. Das hier vorgeschlagene Mobilitätskonzept berücksichtigt dabei die zunehmenden Entfernungen zwischen Wohn- und Arbeitsort, welche die Lebensrealität vieler Menschen jetzt und in Zukunft prägen werden. Reisen mit der Bahn ist eine moderne, bequeme und ökologisch sinnvolle Alternative zu anderen Fortbewegungsmitteln - wenn das richtige Konzept zugrunde liegt."
(Aus der Einführung in die Entwicklungsstrategie SPNV (Druckfassung!), Seite 1)
 
Ziel des vorgestellten Konzeptes ist es, aufzuzeigen, wie das ganze Land Brandenburg (sowohl das Umland von Berlin, als auch die weiter entfernten Städte und Regionen) mit einer neuen Netzstruktur besser von und nach Berlin und Potsdam erreichbar werden können. Das bedeutet für den Reisenden (insbesondere auf dem Weg von und zur Arbeitsstelle), dass diese Fahrten schneller, häufiger, und möglichst direkt (d.h. ohne Umsteigen) möglich werden.
 

(siehe Entwicklungsstrategie SPNV, Seite 101)
 
Eine solche Verbesserung ist erforderlich, um eine ausgewogene Entwicklung im Land Brandenburg zu erreichen. Es ist naturgemäß schwer nachweisbar, dass die Entwicklung von Städten in benachbarten Bundesländern zu einem hohen Anteil auf die Qualität der Verkehrsanbindung über die Schiene zurückzuführen ist. "Es lässt sich umgekehrt aber feststellen, dass diejenigen Städte in Brandenburg, deren Anbindung im Schienen-Regionalverkehr zurückgeblieben ist, sich unterdurchschnittlich entwickelt haben." (siehe Entwicklungsstrategie SPNV, Seite 4)
 
Der Zeitpunkt für eine solche Verbesserung ist günstig, weil gegenwärtig, insbesondere im Regionalverkehr, schon deshalb ein Kapazitätszuwachs erforderlich ist, um mit der dynamisch wachsenden Nachfrage überhaupt Schritt halten zu können. Die Verbindung dieses Kapazitätszuwachses mit einer neuen Netzstruktur ermöglicht es, dass größtmöglicher Nutzen für das ganze Land Brandenburg entsteht.
 
 
In seinem frei gehaltenen, über 1-stündigen Vortrag erläuterte Rainer Genilke vor den erschienenen Gästen (darunter der Bürgermeister und weitere Stadtverordnete von Treuenbrietzen) das mit mehr als 100 Seiten sehr umfangreiche Konzept.
 
Eine ausführlichere Darstellung der inhaltlichen Schwerpunkte aus diesem Vortrag können Sie einem Beitrag der Vorsitzenden der CDU-Fraktion Treuenbrietzen, Anja Schmollack, auf ihrer Facebook-Seite entnehmen, den wir natürlich hier für Sie bereitgestellt haben.
 
Im Anschluß gab es die Möglichkeit, vertiefende Fragen zu diesem Konzept an den Referenten zu stellen - wovon rege Gebrauch gemacht wurde.
Sofern Sie selbst an dieser Veranstaltung nicht haben teilnehmen können, besteht die Möglichkeit, über den oben hinterlegten Link (Titelblatt) das gesamte Dokument als PDF-Datei herunter zu laden.
 
Natürlich durfte zum Abschluß der Veranstaltung ein Erinnerungsfoto mit dem Referenten nicht fehlen. Und - ebenso natürlich - gab es, insbesondere im Anschluß an den Vortrag und die Diskussion zum SPNV, die Möglichkeit (welche einige Anwesende auch nutzten), persönlich, Fragen auch zu anderen Themen an den anwesenden Bürgermeisterkandidaten zu stellen.
 
 
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