05.04.2017
Beratung zur Gestaltung der B2-Nebenanlagen
Gestern am frühen Abend war es soweit. Der Amtsleiter Bauverwaltung, Herr Höhne, zusammen mit seinem für GIS-Projekte zuständigen Mitarbeiter, Herrn Wildgrube sowie Frau Andert vom beauftragten Ingenieurbüro A. Andert GmbH, Niedergörsdorf waren zur Beratung und Abstimmung über die vorgesehene Gestaltung der Nebenanlagen an der B2-Ortsdurchfahrt mit Mitgliedern der Bürgerinitiative zusammen gekommen.
 

Mitglieder und Gäste der Bürgerinitiative versammeln sich zur Beratung mit dem Ltr. der Bauverwaltung und dem von der Stadt beauftragten Planungsbüro
 
Dieser Beratung vorangegangen war ein Treffen zur Präsentation des aktuellen Planungsstandes im kleineren Kreis durch das beauftragte Ingenieurbüro, zu dem der Bürgermeister für den 30.03.2017 neben Vertretern der städtischen Bauverwaltung auch die beiden Vertrauensfrauen der Bürgerinitiative eingeladen hatte. Ein Ergebnis dieses Treffens war dann die Abstimmungsveranstaltung mit den Mitgliedern der Bürgerinitiative an diesem 04.April 2017.
 

Vor erwartungsvollem Publikum eine letzte Abstimmung zwischen dem Ltr. der Bauverwaltung, Herrn Höhne und Frau Andert vom Planungsbüro
 
Pünktlich um 18:00h begrüßte die Vertrauensfrau unserer Bürgerinitiative die Anwesenden und erteilte Frau Andert und Herrn Höhne das Wort zur Vorstellung der beabsichtigten Gestaltung der Nebenanlagen zur B2-Ortsdurchfahrt.
 

Frau Andert und Herr Höhne während ihrer Präsentation
 
Frau Andert und Herr Höhne stellten zu den einzelnen Gestaltungsbereichen ihre Vorschläge vor, erläuterten diese und beantworteten die hierzu aufgeworfenen Fragen und Einwände der Mitglieder der Bürgerinitiative. Einige Einwände und Vorschläge aus der Bürgerinitiative modifizierten die Planung. Mit dieser erläuternden Beratung vom 04.04.2017 wurden die Anwohner diesmal nicht nur per Lippenbekenntnis sondern tatsächlich aktiv in den Prozess der Willensbildung zur Gestaltung der Nebenanlagen einbezogen, nämlich, bevor ein entsprechender Beschluß durch die Stadtverordnetenversammlung (SVV) gefaßt wird. Beim Beschluß der SVV vom 14.12.2015 war es noch genau anders herum. Erst zwei Monate nach Beschlußfassung geruhten der Bürgermeister und seine Stadtverwaltung die betroffenen Bürger in einer Informationsveranstaltung über den Inhalt des Beschlusses zu informieren und damit vor vollendete Tatsachen zu stellen.
 
Diesmal also hat man sich bereits ausreichend lange vor einer Beschlußfassung mit den Bürgern zusammengesetzt. Gemeinsam mit der städtischen Bauverwaltung und dem mit der Planung beauftragten Ingenieurbüro hat man sich mit den Mitgliedern und Gästen der Bürgerinitiative auf Art und Umfang der zu installierenden Straßenbeleuchtung, auf die Gehweggestaltung sowie auf die anzulegenden Grünanlagen und deren Gestaltung verständigt. Klärungsbedarf besteht allerdings noch bei der anzulegenden Schleppkurve für die Busse am Berliner Dreieck. Diese Schleppkurve würde das Berliner Dreieck nur geringfügig berühren und ist erforderlich, damit auch die zukünftig eingesetzten Gliederbusse die (Schüler-)Bushaltestelle am Berliner Dreieck anfahren können. Andernfalls müßte diese Haltestelle am Berliner Dreieck ganz entfallen (was die Kinder und Jugendlichen insbesondere aus der Berliner Siedlung benachteiligt) oder alternativ doch an die B2 verlegt werden, was ebenfalls dem erklärten Willen der Bürger widersprechen würde.
Auch noch nicht endgültig geklärt werden konnten die unterschiedlichen Auffassungen zu den beabsichtigten Baumpflanzungen.
 
Am 26. April soll es nun zu einer Einwohnerversammlung kommen, auf der diese Ergebnisse vorgestellt werden, um anschließend der Stadtverordnetenversammlung als Beschlußentwurf zu dienen. Die Bürgerinitiative geht davon aus, dass zeitnah nach dieser Einwohnerversammlung die Ausschreibungen für die Auftragsvergabe erfolgen wird und noch in diesem Sommer die Baumaßnahmen beginnen werden.
 
 

Individueller Meinungsaustausch zwischen den Mitgliedern der Bürgerinitiative auch noch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung
 
Als Fazit können wir dieser Beratung vom 04.04.2017 den Charakter einer kooperativen und vor allem konstruktiven Zusammenarbeit der planenden Ingenieurin, Frau Andert, und dem Amtsleiter Bauverwaltung, Herrn Höhne, mit der Bürgerinitiative bescheinigen, frei von Vorbedingungen und persönlichen Eitelkeiten. Zumindest in der Treuenbrietzener Bauverwaltung scheint man dazu übergegangen zu sein, die Bürgerbeteiligung nicht mehr nur pro forma oder als reines Lippenbekenntnis zu praktizieren.
 
 
Dafür unser aufrichtiges Dankeschön!
 
 
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