03.11.2016
Radweg und Ampel
als Thema im Brandenburger Landtag
- Reaktion in der Presse -
(Nachtrag zu unserem Bericht vom 03.11.2016)

Titelseite der MAZ (Ausgabe Treuenbrietzen) vom 04.11.2016 mit einem Beitrag über den B2-Ausbau
 
Unter der Überschrift "B-2-Ausbau: Initiative hofft nun auf Hilfe vom Landtag" berichtete die Märkische Allgemeine Zeitung am 04.11.2016 in ihrer Fläming-Ausgabe nicht irgendwo, sondern auf dem Titelblatt über die Anstrengungen unserer Bürgerinitiative, für welche sich nun auch Unterstützung von Abgeordneten und Fraktionen des Brandenburger Landtages abzeichnet.
 
Der Artikel hat folgenden Wortlaut:
 
Treuenbrietzen.   Die Bürgerinitiative (BI) "Ausbau B 21Berliner Chaussee / Berliner Dreieck" erhofft sich Rückendeckung vom Landtag, um ihre   Forderungen zur Neugestaltung der Berliner Chaussee zu erwirken. Nach einem Offenen Brief der Initiative an Brandenburgs Ministerpräsidenten, Dietmar Woidke (SPD), und Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) sowie alle Fraktionen des Landtages, beschäftigen sich diese nun mit der Kritik.
 
Die Kommune ist für die Nebenanlagen zuständig. Dafür überarbeitet sie unter Bürgerbeteiligung die Ausbauplanung. Der Landesbetrieb Straßenwesen bleibt indes weitgehend bei seiner Planung für die Sanierung der Ortsdurchfahrt. Denn der Bürgerentscheid bezog sich lediglich auf den nun gekippten kommunalen Beschluss zu den Nebenanlagen. Dennoch enthielt er Forderungen, die den Verantwortungsbereich des Landes betreffen. Dazu zählen ein Radweg statt auf die Fahrbahn markierte Schutzstreifen sowie der Erhalt der Fußgängerampel statt eines beleuchteten Zebrastreifens.
 
Die BI sieht darin eine Verschlechterung der Verkehrssicherheit, die hingenommen werde. Jetzt hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete und Präsident der Landesverkehrswacht, Rainer Genilke, beim Besuch der BI in Treuenbrietzen informiert. Das teilte die Stadtverordnete Anja Schmollack (CDU) mit. "Wenn es eine Angelegenheit schafft, dass sich der Landtag damit beschäftigt, kann an der Sache etwas nicht stimmen" , sagte Genilke demnach. Als Chef der Landesverkehrswacht könne er die Forderung für den Erhalt von separaten Radwegen und Ampel nachvollziehen. Auch die geplante Verlegung der Bushaltestelle vom Berliner Dreieck weg hin zur Bundesstraße habe er als nicht sinnvoll erachtet. "Dort, wo man es kann, verlegt man Bushaltestellen von Bundesstraßen weg", so Genilke.
 
Zum Streit um eine Gedenkstätte für Kriegstote am Berliner Dreieck habe sich Genilke bestürzt gezeigt: "Geschichte kann man sich nicht aussuchen und sie auch nicht löschen, indem man eine Straße rüber baut" ,sagte der Landtagsabgeordnete. Er versprach der Initiative, sie zu unterstützen.
"Für uns ist mit dem Bürgerentscheid kein Strich gezogen. Wir haben einen Auftrag von den Treuenbrietzenern. Um den erfüllen zu können, werden wir weiter kämpfen und dabei die Stadt, das Land und den Bund in ihre Pflicht nehmen," sagte Ute Niendorf.
Th.W.          
 
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