29.09.2016
Die Arbeit unserer Bürgerinitiative
- nun auch bundesweit von Interesse? -

Im Rahmen seines Programmes "Kommunen innovativ" fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung für die Dauer von 3 Jahren ein "TransformBar" genanntes Projekt. Dieses mit einem Betrag von insgesamt rd. 800.000,- EUR unterstützte Projekt soll Kommunen mit einer gut funktionierenden Bürgerbeteiligung auf ihrem Weg zu innovativen Lösungen unterstützen.
    "In dem Projekt arbeiten Vertreterinnen und Vertreter der Städte Münsingen in der schwäbischen Alb und Treuenbrietzen in Brandenburg mit Forscherinnen und Forschern aus Stuttgart, Göttingen und Berlin zusammen. Prof. Dr. Peter Schmuck vom Interdisziplinären Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) der Universität Göttingen wird ... Erfahrung des IZNE ... nun auf Städte anwenden. Mit dem Projekt wollen wir die Menschen in Treuenbrietzen und Münsingen dabei unterstützen, eigene Initiativen zu entwickeln und effektiv umzusetzen“, erläutert Prof. Schmuck. Dies setzt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Bürgerschaft, Verwaltung und Unternehmen voraus, die das Projekt mit sozialwissenschaftlicher Kompetenz unterstützen will."
 
Chefin dieses Ministeriums und damit Bundesministerin für Bildung und Forschung ist - ganz nebenbei bemerkt - die vielen sicher noch als frühere Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg in Erinnerung gebliebene Frau Prof. Dr. rer. nat. Johanna Wanka; hier, auf den nachfolgenden Bildern als Ehrengast und wissenschaftliche Referentin auf einer Veranstaltung des DVW Berlin-Brandenburg am 28. April. 2004 auf dem Potsdamer Telegrafenberg.
 

Schirmherrin des Projektes "TransformBar" und frühere Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
 
Sie sprach dort zum Thema "Bedeutung von Geoinformation für die Aufgaben von Forschung, Verwaltung und Wirtschaft".
Den Teilnehmern in Erinnerung geblieben sind auch ihre anschließenden ganz zwanglosen und zugleich sehr inhaltsreichen Einzelgespräche. - Nun ist sie also gewissermaßen Schirmherrin jenes Projektes, in welches Treuenbrietzen und unsere Bürgerinitiative eingebunden wurde.
 
Eine Darstellung des Projektes "TransformBar" mit Bezug auf Treuenbrietzen finden Sie auf der Internetseite der Stadt unter  
Aus ersten Gesprächen mit Bürgern aus Münsingen und Treuenbrietzen wollen die Wissenschaftler mögliche Aktionsfelder ableiten und erste Eckpfeiler eines Kommunikationskonzeptes für die Kommunen erarbeiten. Mit diesem Konzept soll spätestens Anfang 2017 die gemeinsame Arbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern beginnen. Am Ende steht allen Beteiligten eine webbasierte Plattform zur Verfügung, auf der Erfahrungen und Wissen aus den untersuchten Prozessen miteinander geteilt werden können.
 

Am 29.09.2016 fand ein solches Gespräche zwischen der Projektgruppe "TransformBar" und Vertretern unserer Bürgerinitiative statt.
 
Das Gespräch dauerte rd. 90 Minuten und behandelte die Ursachen der Gründung unserer Bürgerinitiative, die Anstrengungen und Erfahrungen rund um den Bürgerentscheid, die Handlungsweise der Verwaltung (Bürgermeister und Landesbetrieb Straßenwesen in Potsdam) nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid sowie die vermuteten Ursachen und Ziele dieser Handlungsweise.
 
In dem Gespräch brachten wir unsere Entäuschung über das (in unseren Augen) etwas selbstherrliche, Hinwegsetzen über den dokumentierten Bürgerwillen durch den Landesbetrieb Straßenwesen(LS) und die fehlenden Aktivitäten des Bürgermeisters gegen dieses Ignorieren des Bürgerwillen durch den LS zum Ausdruck. Wir stellten in diesem Zusammenhang aber auch klar, dass wir den im Bürgerentscheid erklärten Wille der Bürger weiterhin ernst nehmen und deshalb auch zukünftig alle unsere Möglichkeiten konsequent dafür einsetzen, dass die im Bürgerentscheid formulierten Ziele auch tatsächlich umgesetzt werden.
 
Selbstverständlich unterstützen wir hierbei auch alle Bemühungen der Stadtverwaltung, sofern diese erkennbar zum Ziel haben, jenen mit dem Bürgerentscheid ergangenen Auftrag tatsächlich zu erfüllen.
 
 
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