25.09.2016
Zum Fragebogen der Stadt
über die Vorstellungen der Bürger zum Ausbau der Nebenanlagen der B2
im Bereich Berliner Chaussee und Berliner Dreieck

Wie in dieser Rubrik unter dem 13.09.2016 bereits informiert, fand am Abend des 12.09.2016 im Bürgerhaus von Treuenbrietzen eine Einwohnerversammlung zur Umsetzung des Bürgerentscheids vom 26.06.2016 statt. Hier bestätigte der Bürgermeister, dass die, von einer überwältigenden Mehrheit im Bürgerentscheid bestätigten Forderungen, nunmehr Beschlußcharakter besitzen.
 
Im Ergebnis dieses Bürgerentscheides wurde bekanntlich die von einer Mehrheit der SVV am 14.12.2015 beschlossene Planung zum Ausbau der B2 und des Berliner Dreiecks von den Bürgern mit überwältigender Mehrheit der abgegebenen Stimmen aufgehoben und die Verwaltung beauftragt, zusammen mit den Bürgern neu zu planen.
Für diese neuen Planungen wurde in der Einwohnerversammlung am 12.09.2016 an die Anwesenden ein Fragebogen verteilt, welcher sich nicht nur an die Anwesenden oder die Anwohner der B2 richtet, sondern ausdrücklich an alle Einwohner von Treuenbrietzen - und zudem auf der Internetseite der Stadt bereitgestellt wurde.
 

Fragebogen der Stadtverwaltung Treuenbrietzen
(Sie können ihn durch Mausklick auf das Bild vergrößern und/oder herunterladen)
 
In dem Fragebogen werden Sie gezielt zu solchen Dingen befragt, wie nach Ihren Vorstellungen
  • zum Thema Straßenbeleuchtung.
  • zur Umsetzung des Straßenbegleitgrün.
  • zu Art und Eigenschaften der Gehwege.
Darüber hinaus gibt es dort ein Feld "sonstige Bemerkungen"
 
Da zu wichtigen Forderungen der Bürger im Bürgerentscheid, wie Erhaltung oder Gestaltung der jahrzehntelang bestehenden Radwege oder die Erhaltung der behindertengerechten Bedarfsampel vor dem Gymnasium kein Antwortfeld vorgesehen wurde, müssen Ihre Vorstellungen/Wünsche/Forderungen hierzu im Feld "sonstige Bemerkungen" untergebracht werden.
 
Für das Ausfüllen und Abgeben des Fragebogens haben Sie
nur noch wenige Tage Zeit,
konkret bis zum 30.09.2016.
 
Da der Fragebogen leider keine Varianten vorgibt, ist die Beantwortung der Fragen für den Laien möglicherweise nicht ganz einfach. Wenn Sie dadurch Probleme mit dem Ausfüllen dieses Fragebogens haben, müssen und sollten Sie trotzdem nicht auf Ihre Teilnahme an dieser Befragung verzichten. Wir haben für diese Fälle einen solchen Fragebogen nach unseren Vorstellungen ausgefüllt,
den Sie hier herunterladen können.
 
Wegen der vorgegebenen Größe der Felder zum Eintragen des Textes durch die Bürger mußten wir uns an der Schriftgröße des Fragebogens orientieren; andernfalls hätte es zusätzlicher Anlagen bedurft. Für die Besucher unserer Internetseite, welche einen kleineren Bildschirm nutzen (z.B. iPhone oder iPad), könnte diese kleine Schrift zu Schwierigkeiten beim Lesen führen. Deshalb unsere Antworten im Fragebogen der Stadt nachfolgend auch in gewohnter Schriftgröße:
 
 
    • Welche Anzahl an Parkplätzen benötigen Sie vor Ihrem Grundstück?
       
      Eine Antwort auf diese Frage ist von Ihren individuellen Gegebenheiten abhängig,
      entsprechend individuell können und sollten Sie hier Ihren Bedarf angeben.
    •  
    • Was haben Sie für Vorstellungen zum Thema Straßenbeleuchtung?
       
      Stadt-Einheitliche Ausführung wie in der Stadtmitte/Neue Marktstraße, da kostengünstigere Beschaffung und Austausch so möglich sind.
      Anzahl: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich.
    •  
    • Wie stellen Sie sich die Umsetzung des Straßenbegleitgrüns vor?
       
      Bodenbedecker, Niedriggrün, Rasen, keine Hecke – damit weniger pflegeintensiv, nachhaltig und kostengünstig
    •  
    • Welche Art und Beschaffenheit des Belags wünschen Sie im Gehwegbereich?
       
      Bestandserhaltung mit vorhandenem Mosaikpflaster – altes bestehendes Pflaster der Gehwege in der Berliner Chaussee soll aus historisch gewachsenen und kostensparenden Gründen wiederverwendet werden. Wenn es nicht reicht, kann vom Bauhof der Stadt eigenes Material der Stadt eingebracht werden; die Feldsteine sollen an den seitlichen Bereichen, wie bisher, erhalten bleiben.
    •  
    • Welche Vorschläge haben Sie zur Gestaltung der Straßen, der Gehwege, des Straßenbegleitgrün und der Straßenbeleuchtung im Bereich des Berliner Dreiecks?
       
      • Soll weitestgehend bestehen bleiben, dadurch kostengünstig und geringer Pflegeaufwand
      • Bäume verschneiden, Altbestand erhalten
      • Der mittige Busch bleibt bestehen, muss aber verschnitten werden; evtl. Gedenktafel mit Informationen zur Historie des Platzes
      • Zentrierter Platz soll neu vermauert werden (Feldsteine, wie Grünstraße), z.T. mit Holzbrettern als Sitzgelegenheit oder 2-3 Bänke zum Verweilen
      • Zugang und Weg, wie früher, von der anderen Seite, Treppe weg
      • Innerhalb des ummauerten Bereiches unten Flies, oben Split, da nicht so pflegeintensiv, angepasst an den Heldenhain
      • Hecke vervollständigen, eine Öffnung der Hecke von der B2 aus als Sichtbereich schaffen
      • Container, wie in der Leipziger Straße auf den NETTO-Platz; jetziger Containerplatz als Bushaltestelle
      • Bürgersteig in der Jahnstraße (Richtung Berliner Dreieck, rechts) fortsetzen bis Eingang NETTO
      • Rechtwinklige Anbindung des Dreiecks an die B2
    •  
    • Niederschlagswasser:
       
      Wie in der ersten Frage (Anzahl Parkplätze) sind auch bei der Frage zum Niederschlagswasser Ihre individuellen Bedingungen die Grundlage dafür, ob und welche Antwort Sie geben.
    •  
    • sonstige Bemerkungen
       
      • Treppenzugänge zu den Wohnhäusern müssen erhalten bleiben (Bestandsschutz), Zufahrten müssen benutzbar an das entsprechende Straßen- bzw. Grundstücksniveau angepasst werden.
      • Derzeitiges Straßenniveau soll nicht erhöht und evtl. leicht abgesenkt werden (Zur Vermeidung einer nicht gewollten Entwässerung bei Regen auf die Grundstücke oder massiver Pfützenbildung im Randbereich der Straße)
      • Straßenführung und –breite muss so ausgelegt werde, dass auch große Landmaschinen mit Anhänger ohne Beeinträchtigung auf die B2 einfahren bzw. abfahren können
      • Streuobstwiese soll als evtl. Ausgleichfläche betrachtet werden. Hierzu können Grundstücke der Stadt und ggf. Angebote von Privat geprüft werden; falls Ausgleichsflächen nötig sind (Bewertungsfaktor betrachten)
      • Ampel!
        Unbedingt Erhalt der behindertengerechten Fußgängerbedarfsampel mit akustischem Signal für Sehgeschädigte im Bereich der schutzbedürftigen Personengruppen (Schule zur Schulwegsicherung, Kita, Stadthalle, Seniorenpark, Kirche, Familienzentrum)
      • Radweg
        Erhalt der bestehenden Hochradwege, hierzu aktuelle Zählung der IGES im Rahmen der „vision zero“ beachten und nach Möglichkeit im Interesse der Sicherheit und eines einheitlichen Stadtbildes in absehbarer Zeit auch(!) die Schutzstreifen in der Großstraße und der Leipziger Straße mindestens einseitig durch Radwege ersetzen.
      • Fußgänger, Schüler
        Wenn die beabsichtigte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zum Tragen kommt, wird dieser Bereich zum Flaschenhals der B2. Auf Grund des hohen Verkehrsaufkommen wird sich der Verkehr vor der 30er Zone stauen und für eine endlose Fahrzeugkette im nachfolgenden Straßenbereich sorgen, wo ein gefahrloses Überqueren der Fahrbahn (z.B. auf dem Weg zur Schülerbushaltestelle) oder das Befahren oder Verlassen des NETTO-Parkplatzes nahezu unmöglich wird.
        Lösungsmöglichkeiten:
        a) die Bedarfsampel vor dem Gynasium wird zur Dauerampel und schafft so regelmäßig Lücken in der Fahrzeugschlange
        b) es werden weitere Übergänge geschaffen.
      •  
 
Dieser von uns ausgefüllte Fragebogen kann Ihnen Anregungen geben oder als (an Ihre Vorstellungen anpassbare) Vorlage dienen. Sie können diesen aber auch - wenn Sie gleiche Vorstellungen haben, wie wir - einfach ausdrucken und, mit Ihren Angaben versehen,
bis zum 30.09.2016
an die Stadtverwaltung Treuenbrietzen
weitergeben.
 
Hinweis:
Damit Ihre Angaben auf Seite 2 zu "Niederschlagswasser" und zu den "sonstigen Bemerkungen" auch Ihren persönlichen Angaben auf Seite 1 zugeordnet werden können und nicht in der Masse der abgegebenen Fragebögen untergehen, empfiehlt es sich, die zweite Seite auf die Rückseite der Seite 1 zu kopieren (spart auch Papier!) oder beide Seiten mit einer Heftklammer zu verbinden.
 
 
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