14.06.2016
Was unsere Bürger bewegt:
Anfrage, wer für Brummi-Schäden an Wohnhäusern der umliegenden Gemeinden aufkommt

 
Heute erreichte uns die Frage eines Mitbürgers, die möglicherweise auch Sie bewegt. Über unser Kontaktformular (Postkasten links oben) schrieb er uns:
 
" Sehr geehrte Bürgerinitiative, das mit dem Straßenumbau, das Sie vorschlagen ist ok, aber jetzt zu meiner Frage: Wenn die Straße bebaut wird egal wie, dann wird doch wie so oft eine Umleitung über die Dörfer stattfinden, oder? Denn wo damals die Straße von Treuenbrietzen nach Buchholz gebaut wurde, wurde eine Umleitung durch ... [seinen Ort] geführt. Wenn PKWs durchfuhren, war das ja noch ok, aber da ich ... [an der Umleitungsstrecke] wohne und auch LKWs durchfuhren, ging dabei das Haus durch Erschütterung kaputt, es fielen Dachsteine runter, es gab Risse in den Wänden. Frage, wer kommt den für die Schäden am Haus auf? Denn es kann ja nicht angehen, dass dann der Hausbesitzer mit den Schäden alleine da steht! Sie können sich das gerne auch vor Ort mal anschauen wenn sie möchten. Mit freundlichen Grüßen ... "
 
Dieser Mitbürger hat Recht. Es wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit während der Bauzeit zu Umleitungen kommen müssen. Für diesen und andere Mitbürger in vergleichbarer Lage wird der Ärger mit Bau-Ende aber sehr wahrscheinlich nicht vorbei sein. Wir gehen davon aus, dass es durch die am 14.12.2015 beschlossene Straßenstruktur (jeweils einspurig mit 12m breiter, langgestreckte Verkehrsinsel und 3m breiter Mittelinsel) in diesem Bereich sehr oft zum Stau kommen wird. Das Navi der Brummifahrer wird die für ihn günstigste Stau-Umfahrung anbieten - und die geht leider all zu oft am Haus dieses Mitbürgers vorbei.
Die von ihm gestellte Schadensersatzfrage werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten prüfen und ihn über unser Ergebnis informieren.
 
Dass es zu diesen Dauer-Staus gar nicht erst kommt, dazu können sowohl unser Internetgast als auch Sie beitragen, indem Sie die Ihnen zugestellte Abstimmungsbenachrichtigung so nehmen, wie sie ist und in dem auf der Vorderseite bezeichneten Abstimmungsraum (landläufig auch Wahllokal genannt) mit JA für den Vorschlag der Bürgerinitiative stimmen.
 
Und Sie können noch etwas tun:
Nicht wenige, vor allem ältere Mitbürger haben uns wissen lassen, dass sie durch die Rückseite der Abstimmungsbenachrichtigung verunsichert sind. Erläutern Sie diesen älteren Bürgern in Ihrer Nachbarschaft, dass sie auf der Abstimmungsbenachrichtigung gar nichts ausfüllen müssen, wenn sie in dem vorgesehenen Wahllokal ihre Stimme abgeben wollen. Einfach die Abstimmungsbenachrichtigung so nehmen, wie Sie diese erhalten haben und am 26.Juni ins Wahllokal gehen, fertig!
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